Impfungen gegen SARS-CoV-2

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer gegen SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung COVID-19 hat die Zulassung für Deutschland erhalten. Begonnen werden soll mit den Impfungen am 27. Dezember in Alten- und Pflegeheimen. 

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Es erfolgt daher eine Priorisierung, welche Personengruppen zuerst geimpft werden. Diese Priorisierung wird über eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter Berücksichtigung der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut vorgenommen. 

 

Die Teilnahme an der Impfung ist freiwillig. Aufgrund der zunächst nur begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen ist eine Priorisierung vorgesehen, welche Personengruppen zuerst geimpft werden sollen. Die Priorisierung ist Bestandteil der Rechtsverordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 des BMG. Begonnen wird mit der Impfung in Alten- und Pflegeheimen.

Folgende Personen haben laut der Impfverordnung mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer, geistig behinderter oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind. 
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere, geistig behinderte oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion relevante aerosol-generierende Tätigkeiten durchgeführt werden. 
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Danach folgen die Schutzimpfungen der nächsten Priorisierungsstufe.

Ärztliche Atteste jetzt noch nicht erforderlich

Laut Impfverordnung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. 

In der ersten Phase der Impfungen mit höchster Priorität ist es jedoch noch nicht erforderlich, dass Ärzte Vorerkrankungen per Attest bescheinigen: Das Alter des Anspruchsberechtigten wird über den Personalausweis, die berufliche Tätigkeit über einen Arbeitgebernachweis geprüft werden. Bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen erfolgt der Nachweis über eine Bescheinigung der Einrichtung.

 

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Glück

Ihr Praxisteam der Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Thomas May und Annette Morstadt

 

© Praxis Dr. May & A. Morstadt 2021