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01.05.2021

Liebe Patienten,

das Impfen nimmt nun deutlich an Fahrt auf und wir freuen uns darüber, Ihnen nun auch in der Praxis mehr Impftermine anbieten zu können.

Button Online Buchung Covid 19 Impfung

Um den Ablauf zu beschleunigen, haben wir auf dieser Seite die für die Impfung erforderlichen Formulare verlinkt, das ist ein Link zum RKI.

Wir bitten Sie, die Formulare herunterzuladen, auszufüllen (dies kann auch am Rechner erfolgen) und ausgedruckt zum Impftermin mitzubringen.

Zum Einsatz kommen die Impfstoffe BioNTech und Moderna, je nach Verfügbarkeit und Indikation (Moderna nicht für Schwangere und Personen unter 30 Jahren).

 

Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® von Moderna (mRNA Impfstoffe)

Aufklärung

Anamnese und Einwilligung

 

Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Impfpass zum Termin mit.

 


26.11.2021

Warum Ihr Arzt/Ihre Ärztin den Impfstoff wechselt: Wissenswertes für Patientinnen und Patienten zum Impfstoff von Moderna

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Sie haben sicher gehört, dass aktuell nicht genügend Impfstoff Comirnaty® des Herstellers BioNTech für alle zur Verfügung steht. Ihr Arzt oder Ihre Ärtzin empfiehlt Ihnen daher eventuell den Impfstoff Spikevax® des Herstellers Moderna oder zukünftig auch andere Impfstoffe. Im Folgenden wollen wir Sie darüber informieren.

Der Impfstoff von Moderna (Spikevax®) ist ein wichtiger und wirksamer Bestandteil der Impfkampagne gegen das SARS-CoV-2-Virus, sowohl für die notwendigen Auffrischungsimpfungen als auch Grundimmunisierungen bislang ungeimpfter Personen. Spikevax® wird seit Januar 2021 regelmäßig geimpft.

Bei jüngeren Patientinnen und Patienten unter 30 Jahren kann es nach einer Impfung mit einem sog. mRNA Impfstoff in seltenen Fällen zu einer Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung kommen, die bei Geimpften mit Moderna gehäufter als bei BioNTech in diesem Altersbereich auftritt, so die STIKO (Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsministeriums). Auch wenn das Risiko als selten erachtet wird, empfiehlt die STIKO vorsorglich: „Für die Impfung soll bei unter 30-Jährigen nur Comirnaty® eingesetzt werden, da in dieser Altersgruppe das Risiko des Auftretens einer Myo-/Pericarditis nach der Impfung mit Spikevax® höher ist als nach Comirnaty®."

Diese Empfehlung gilt sowohl für die Grundimmunisierung als auch für mögliche Auffrischungsimpfungen. Auch wenn zuvor ein anderer Impfstoff verwendet wurde, sollen die weiteren Impfungen in dieser Altersklasse mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer erfolgen. Steht Comirnaty® aufgrund von Liefereinschränkungen nicht zur Verfügung, muss Ihr Impftermin verschoben werden. Die Impfserie kann danach normal fortgesetzt und muss nicht neu begonnen werden. Schwangere sollten unabhängig vom Alter ebenfalls vorsorglich nur noch mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden (ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel).

Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, sie sind die Kompetenten beim Impfen. Durch die Verwendung verschiedener Impfstoffe wollen wir erreichen, dass alle geimpft werden können mit dem jeweils altersabhängig geeigneten Impfstoff. So können wir auch die Impfung für unter 30-Jährige hoffentlich auch weiterhin ermöglichen.

Wir impfen für Ihr Leben gern!

 

Quelle:  KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg November 2021

 


20.11.2021

Ab sofort empfiehlt die STIKO allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung.

Die STIKO ruft alle bisher Nicht-Geimpften dringend auf, das COVID-19-Impfangebot wahrzunehmen.

Die STIKO bekräftigt jedoch ihre Empfehlung folgenden Personengruppen prioritär eine Auffrischimpfung anzubieten: Personen mit Immundefizienz, Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Die Auffrischimpfungen soll in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Personen, die bisher eine Dosis Johnson & Johnson (Janssen) erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab 4 Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten.

 


Wir sind wir in der Lage alle digitalen COVID-Zertifikate der EU auszustellen. (§ 22 Infektionsschutzgesetz (IfSG) definiert den Anspruch der Patienten auf ein solches digitales Zertifikat).

Impfzertifikat: wenn jemand gegen COVID-19 geimpft wurde. Ausstellung nach der zweiten Impfung, gültig ab Tag 14 nach der zweiten Impfung, Gültigkeit aktuell 1 Jahr.  

Genesenenzertifikat: wenn jemand von Corona genesen ist. Ausstellung ab Tag 28 nach positivem PCR. Gültigkeit: 6 Monate.

Testzertifikat: wenn jemand negativ auf Corona getestet wurde. Ausstellung sofort. Gültigkeit 24 Stunden.

 

Bürgertests können seit dem 01.08.2021 nur noch durchgeführt werden, wenn Praxen oder Testzentren das Testergebnis und das Testzertifikat an die Corona-Warn-App (CWA) übermitteln können. Unsere Praxis ist seit dem 16.8.2021 an die Corona-Warn-App angeschlossen. dadurch sind wir in der Lage, Ihnen ein digitales EU Testzertifikat auszustellen.

Zur Erleichterung unserer Arbeit, wäre es von Vorteil, wenn Sie die Corona-Warn-App (CWA) herunterladen, ihre Daten in der App eingeben und sich damit Ihren eigenen QR Code erstellen würden. Dieser könnte bei uns in der Praxis eingelesen werden, die Übermittlung des Testergebnisses erfolgt im Anschluß auf Ihr Mobiltelefon. Vorteil für Sie: Das Warten auf das Testergebnis in der Praxis entfällt, da die Datenübermittlung online erfolgt.

 


STIKO-Empfehlung für Kinder und Jugendliche (16.08.2021)

Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, können mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe jetzt zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden. Die sehr seltenen, bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beobachteten Herzmuskelentzündungen müssen als Impfnebenwirkungen gewertet werden. In der Mehrzahl der Fälle wurden die Patienten mit diesen Herzmuskelentzündungen hospitalisiert, hatten jedoch unter der entsprechenden medizinischen Versorgung einen unkomplizierten Verlauf. Umgekehrt weisen neuere Untersuchungen aus dem Ausland darauf hin, dass Herzbeteiligungen durchaus auch bei COVID-19-Erkrankungen auftreten. Zudem sind bisher keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung aufgetreten, insbesondere auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häufig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Daher hat die STIKO entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab. Unverändert soll die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.

Ab sofort können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren für die COVID-19 Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech angemeldet werden. 

 


STIKO-Empfehlung für Genesene (30.07.2021)

1. Nach der aktuellen Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten immungesunde Personen, die eine mittels PCR-Test nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, nur eine Impfstoffdosis erhalten. Dies gilt auch, wenn der Infektionszeitpunkt länger als sechs Monate zurückliegt.

2. Möglich ist eine Impfung aber auch schon ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome, wenn beispielsweise eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt.

3. Nach gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die Impfung laut STIKO bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

 


Liebe Patientinnen und liebe Patienten,

die Firma BioNTech hat in ihrer Mediathek informationsmaterial zur Verfügung gestellt.

Informationen über die Impfung in 12 Sprachen

Anpassung von mRNA Impfstoffen an Varianten von SARS-CoV-2

 

 

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Glück

Ihr Praxisteam der Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Thomas May und Annette Morstadt

 

© Praxis Dr. May & A. Morstadt 2022