Wieso Laktat-Leistungsdiagnostik?

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) empfiehlt eine einmalige sportärztliche Untersuchung für alle Sport treibenden Personen unter 35 Jahren. Ab dem 35 Lebensjahr sollten alle 2-4 Jahre Sport-Check-up Untersuchungen durchgeführt werden, Wettkampfsportler sollten sich jährlich untersuchen lassen. Zur Überprüfung der kardialen Fitness sollte ein Belastungs-EKG durchgeführt werden.

Für ein optimales Training ist eine Leistungsdiagnostik unentbehrlich.

Von Profis schon lange zur Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung eingesetzt, wird die Leistungsdiagnostik auch für den ambitionierten Breiten- und Freizeitsportler immer wichtiger. Wie im Profibereich wird ein effizientes Training mit dem Ziel einer Leistungsverbesserung angestrebt.

Was wird untersucht und bestimmt?

Die wichtigsten Messgrößen für einen Leistungstest sind die Herzfrequenz und die Laktatkonzentration im Blut. Laktat entsteht als Stoffwechselzwischenprodukt beim Abbau von Kohlenhydraten. Der Laktatgehalt wird bei steigenden Belastungsstufen ermittelt und mit der Belastungsintensität sowie der Pulsfrequenz in Beziehung gesetzt. Anstieg und Verlauf der Laktatkurve im Bezug auf Wattzahl und Herzfrequenz ergeben ein genaues Bild des Trainingzustandes. Anhand der im Leistungstest ermittelten Daten lassen sich Trainingsbereiche definieren, so z. B. für regeneratives Training (KB), extensives Grundlagentraining (GA1), intensives Grundlagentraining (GA2) und Schwellentraining (EB) Die Pulsvorgaben können elegant für die effektive Trainingssteuerung auf dem Bike verwendet werden, Defizite in einzelnen Trainingbereichen lassen sich dann im Verlauf durch eine gezielte Trainingsumstellung ausgleichen.

Leistungen mit Preisangaben (PDF)

© Praxis Dr. May & A. Morstadt 2017