Damit wir leben/überleben können, brauchen wir Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und natürlich auch Wasser. Diese Stoffe sind essenziell und lebensnotwendig.

Kohlenhydrate dagegen sind nicht essenziell, wir könnten auch ohne sie auskommen, so wie zum Beispiel die Eskimos, welche sich weitestgehend von Robbenfleisch ernähren. Kohlenhydrate werden allerdings für eine hohe Lebensqualität (gute Stimmung, gute sportliche Leistungen, Genuss) benötigt. Somit sind sie für die meisten Menschen doch „essentiell“.

In unseren Augen muss das Thema Kohlenhydrate sehr differenziert betrachtet werden. Problematisch ist sicherlich der dauerhafte Verzehr hoher Mengen raffinierter Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten) inaktiver Menschen, welcher letztendlich zur Kohlenhydratmast führt - überschüssiger Zucker wird in Fett umgewandelt.

Sportlich aktive Menschen oder aktive Kinder im Wachstum können hinlegen mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen, da sie viel mehr Energie verbrennen. Wichtig ist, die Menge der zugeführten Kohlenhydrate immer wieder zu verändern und den jeweiligen Situationen anzupassen (zum Beispiel: bin ich aktiv, inaktiv, habe ich Stress, bin ich in einer hormonellen Umstellungsphase?). Wichtig ist auch, dass wir metabolisch flexibel bleiben und die Ernährung im Bezug auf die Makronährstoffe Eiweiß, Zucker und Fett immer wieder variieren. Durch diese unterschiedlichen Reize trainieren wir den Körper darauf, die Makronährstoffe optimal zu verwerten.

Weiterhin ist es sinnvoll, Kohlenhydrate mit niedriger Energiedichte und niedriger Glykämischer Last (das entspricht in etwa dem Zuckergehalt/100 g Lebensmittel) zu sich zu nehmen. Damit wären wir wieder beim Grünen Gemüse (green).

 

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