Magnesium reguliert die Anzahl der Mitochondrien. Darüberhinaus ist Magnesium für alle Prozesse verantwortlich, die mit ATP, also deiner Energie, zu tun haben: Synthese, Speicherung und Freisetzung.
Kein Mineralstoff, kein Spurenelement, keine andere Substanz kann derart massiv und regulatorisch Ihr Wohlbefinden, Ihre Gesundheit, auf zellulärer Ebene beeinflussen.

Dazu müssen wir Ihnen Ihre zelluläre Energiegewinnung kurz aufschlüsseln und darlegen. Das Prinzip der Energiegewinnung ist einfach zu verstehen: Ein Substrat, Fettsäuren oder Glukose (Traubenzucker), muss soweit abgebaut werden, dass am Ende ATP, der Energieträger, entsteht. Magnesium reguliert bei diesem Abbau diverse Enzyme der des Zucker- und  Fettabbaus. Eien ausreichend hoher Magnesiumspiegel ist deshalb sehr wichtig, da diese Prozesse sonst nicht vernünftig ablaufen können. Die entstandenen Energieträger, also ATP, liegen an Magnesium gebunden in den Zellen vor. ATP wird also an Magnesium gebunden und dient somit als Speicher, als Energiespeicher.Somit hat magnesium neben der Abbaufunktion auch eine wichtige Speicherfunktion. Keine andere essentielle Substanz ist derart massiv involviert in das Geschehen rund um die ATP-Produktion und damit um die Zellenergie.

Somit kann der Energieträger ATP nur gebildet werden, wenn Magnesium vorhanden ist und kann auch nur “wirken”, wenn ATP vorhanden ist, denn ATP liegt nicht in freier Form in der Zelle vor, sondern an Magnesium gebunden. Somit ist Magnesium der Energieträger der Zelle. Nur so kann die Zelle Leistung(en) vollbringen.

Weitere positive eigenschaften von Magnesium

1. Verbesserung der Herzleistung

2. Reduzierung von Rhythmusstörungen

3. Verbesserung des Fettstoffwechsels

4. Reduktion von Stressreaktionen

5. Schützt das Gehirn und lässt es wachsen

6. Beeinflusst anabole (aufbauende) Hormone

7. Linderung von Entzündungen  

Nahrungsmittel und Einnahmeemfehlungen:

Magnesium kann fast ausschließlich über pflanzliche Quellen bezogen werden. Üppige Mengen an Magnesium finden wir vor allem im Getreide und dort auch überwiegend in den Teilen, die wir normalerweise gerne entfernen, z. B. die Weizenkleie. Auch Bohnen, grünes Gemüse oder Meeresfrüchte wie Krabben sind gute Quellen. Man sollte allerdings wisssen,  dass man ungefähr ein Kilogramm Nahrungsmittel zu sich nehmen muss, um – im Schnitt – auf eine Dosis von circa 400 mg Magnesium pro Tag zu kommen. Das ist die Empfohlene Menge der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Mehr Informationen fnden Sie unten in der Grafik.

Hinsichtlich der Nahrungsergänzung mit Magnesium gibt es vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine empfohlene Höchstmenge:  Das BfR empfiehlt nicht mehr als 250 mg reines Magnesium pro Tag (möglichst in zwei Portionen über den Tag) zu ergänzen - mehr sollte demnach in keinem Produkt enthalten sein. Der Grund dafür ist, dass es bei größeren Mengen zu osmotisch-bedingten Magen-Darm-Beschwerden kommen kann. Die auf dem Markt erhältichen Magnesiumverbindengen sind sehr unterschiedlich in ihrem Gehalt an reinem (elementarem) Magnesium und ihrer Resorbtionsrate, die sehr stark von der Genetik des einzelnen abhängt. Deshalb lässt sich kein eindeutiges Präparat favorisieren. Das beste wäre eine Mischung, da damit unterschiedliche Transporter im Darm parallel Magnesium aufnehmen können.

Eine Infografik finden sie hier, freudlicherweise von Edubily (www.edubyli.de) bereitgestellt.

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Unsere Empfehlung: Achten Sie auf einen ausreichend hohen Magnesiumspiegel.


Dr. med. Thomas May / Annette Morstadt

© Praxis Dr. May & A. Morstadt 2018